Nov 14 2011

Adobe stoppt die Weiterentwicklung des Flash Players Mobile

Tag: Actionscript,Adobe,FlexKonstantin Elstner @ 13:13

„Die Nachrichten über meinen Tod sind stark übertrieben.“
Mark Twain

1 ) Einleitung

Auf Grund der Nachrichten die in den letzten Tagen durch verschiedenste Medien geisterten, inklusive teilweise schlecht recherchierter Details, sehe ich es als notwendig an, dass Geschehene zusammen zu fassen und etwas Licht in die Sache zu bringen.

Vom Standpunkt der Entwickler und Agenturen aus, gibt es aktuell eine tiefe Unsicherheit darüber was passiert ist und was die verbreiteten Informationen für die Erstellung von Flash basierenden Produkten bedeutet.

An dieser Stelle möchte ich klar darauf hinweisen, dass die hier zusammengefassten Informationen, auf aktuellen Information von Adobe und seinen Community Managern basieren und von mir mit besten Gewissen zusammengefasst werden. Alle Fakten, Informationen und ähnliches lassen sich leider nicht als 100% Sicherheit für die Zukunft darlegen, andernfalls wenn ich die Zukunft 100% voraussagen könnte, dann wäre ich nicht Webentwickler geworden, sondern eher Aktienbroker oder Hellseher.

 

2 ) Was ist die Flash Platform?

Da Adobe stellenweise sehr unkontrolliert mit dem Wort Flash um sich wirft eine kurze Darstellung was unter der sogenannten Flash Platform zu verstehen ist.

Die Flash Plattform steht für alle Produkte, die auf der Adobe Flash Technik basieren. Die Flash Technik darf hierbei nicht 1:1 mit dem Flash Player gleich gesetzt werden, da der Flash Player nur ein Bestandteil der Flash Platform ist.

Unter der Adobe Flash Plattform werden zusammen gefasst:

  • Adobe Flash Player Desktop (Windows, Mac, Linux, Chrome OS)
  • Adobe Flash Player mobile ( bis Version 11.1 nur Android )
  • Verschiedenste „lite“ Flash Player für Handys
  • Die Adobe Integrated Runtime (AIR), Basis für die Erstellung von Apps für Desktop (Mac, Windows, Windows 8 (geplant), Linux (bis Version 2.6)), mobile Geräte (iOS, Android, QNX (RIM), Windows 8 (geplant)), Set-Top-Boxen und Fernseher (Stichwort Smart TV)
  • Adobe Flex (Framework für die Erstellung von Businessanwendungen)

Des Weitern gibt es über einen einfachen Texteditor hinaus verschiedenste Editoren:

  • Adobe Flash Professional
  • Adobe Flash Builder
  • Powerflasher FDT
  • FlashDevelop
  • Open Laszlo
  • JetBrains IntelliJ IDEA

 

3 ) Zusammenfassung der letzten Tage

Adobe hat im Zeitraum 8.11.11 bis 11.11.11 ein massives Missmanagement im PR Bereich betrieben, es wurden unzureichende Informationen gestreut und keine klaren Erklärungen abgegeben. Der Auslöser war eine Vorabmeldung von ZDNET.com am 8.11, in der berichtet wurde, dass Adobe rund 750 Mitarbeiter weltweit entlässt. Ebenso wurde von ZDNET.com berichtet, dass Adobe den Flash Player mobile nicht mehr weiter entwickeln wird.

Die Meldung schlug mehr oder weniger ein wie eine „Bombe“, es ließ sich im Vorfeld nicht erkennen, dass Adobe einen solchen Schritt im Rahmen seiner umfangreichen Restrukturierung plant. Die gesamte Community wurde direkt und überraschend getroffen. Selbst in den Pre-Release Foren von Adobe, wo registrierte Entwickler Zugriff ab Vorab-Versionen des Flash Players und von AIR erhalten, gab es bis zu diesem Tag keinen Hinweis auf das Kommende. Es wurden teilweise noch Informationen für den nächsten Release des mobilen Players sowie weitere Entwicklungsschritte diskutiert.

Selbst die Adobe Community Manager, die für die Betreuung der Entwickler sowie der Weitergabe von Informationen an die Öffentlichkeit zuständig sind, wurden vorab nicht über diese Entscheidung informiert. Erst 4 Tage später gab es hier erste konkrete Statements und Informationen.

Da Adobe auf eine Äußerst miserable Art und Weise den Stop des mobilen Players bekannt gegeben hatte und im zweiten Atemzug verkündete, dass man sich nun voll auf HTML5 konzentrieren wollte und nur nebenbei anmerkte, dass ein wichtiger Focus auch die Erstellung von Apps via AIR sei, feierten viele Online Magazine Steve Jobs für seine „Vision“, des Flash freien mobilen Internets. Des Weiteren wurde die Abkehr vom mobilen Flash Player als des Ende des generellen Flash Players, bzw. dessen Beerdigung hingestellt.

Diese Meldungen wurden soweit aufgebauscht, bis die Meldung die Runde machte, Adobe hätte alle Flash Professional Entwickler vor die Tür gesetzt, was sich aber als Falschmeldung heraus stellte.

Man kann hier nur mit dem Kopf schütteln, der Ärger in der Community war immens.

 

4) Warum die Entscheidung richtig ist

Der mobile Flash Player wurde mehr als 10 Mio. mal herunter geladen, jedoch hat er sich nie so nahtlos in die Websites integrieren lassen wie es notwendig wäre. Es gibt etliche verschiedenste Geräteplattformen auf die alle Player hin optimiert werden müssen, dies kostet immens viel Zeit und Geld. Etliche mobile Geräte sollen einen schnellen Zugang zu Informationen wie Fahrpläne, Adressen, Preise, Nachrichten usw. zur Verfügung stellen, nicht unbedingt mit deluxe Medieninhalten um sich werfen, denn dies erwartet der User nicht mit seinem Gerät.

Neben diesen Punkten ist der mobile Flash Player eine Art App im Browser, dies führt dazu, dass Zoom- und Wischgesten, sowie weitere Multitouchgesten nicht sauber implementiert werden konnten, bzw. die Frage für den Browser beispielsweise war, will der Nutzer nun die Seite scrollen oder den Text im Flash.

Die mobilen Geräte sind zusätzlich in ihrer Leistungsfähigkeit sehr begrenzt, daher ist auch die Wiedergabe von zum Beispiel Videos in einer App in einem Browser eine sehr komplexe und leistungsintensive Angelegenheit. Nebenher liefern Seiten wie Spiegel Online keine für die Geräte optimierten Videos in der perfekten Größe aus, statt dessen an alle nur das Video, welches im Fullscreen am besten aussieht. Daher wurde exponentiell durch die Videogröße mehr Leistung verbraucht, als wirklich notwendig wäre.

Nur die wenigsten der aktuellen Seiten sind für die mobile Nutzung konzipiert und optimiert. Da verschiedenste Agenturen Flash als „Spezial-Effekt-Lösung“ ansehen, sind die meisten professionellen Seiten sehr sehr CPU intensiv. Dies mag auf einem aktuellen Desktop-Rechner möglich sein, führt jedoch bei mobilen Geräten, die die Hälfte bis ein Drittel der CPU-Leistung haben, im Vergleich zu einem Desktop-Rechner, zu einer zähflüssigen, Absturz gefährdeten Ansicht der Seite.

Grundsätzlich wäre hier zwar die Frage zu stellen, inwiefern Adobe, oder die Entwickler der Seite die Schuld trifft. Aber gerade solche Abstürze haben zu einer sehr sehr schlechten Wahrnehmung des Players bei den Usern geführt. Anbei bemerkt, auch eine native iOS Anwendung kann abstürzen, ebenso wie eine Android Anwendung, denn wenn der Speicher voll ist, dann ist er voll, und das geht mit jeder beliebigen Sprache.

Mit dem aktuellen Flash Player Version 11 wurde die Möglichkeit der Hardware-gestützen 3D Wiedergabe von Spielen, 3D Anwendungen usw. integriert, ebenso wird mit den nächsten Versionen Multithreading (1 Prozess kann auf mehrere CPU´s verteilt werden) eingeführt. Zur Entlastung des CPU’s wurde die Möglichkeit des Renderns von Video via der Hardware aktiviert, bei Desktop-Anwendungen sind 4 solcher Videos parallel möglich, auf den mobilen Geräten maximal 1 Video.

Wenn man einen 3D Egoshooter baut, so wird dieser kaum auf einem mobilen Gerät via des selben Codes nutzbar sein, bzw. wird sich der User schwer tun, statt mit der Maus, das Fadenkreuz via seines Fingers durch Antippen und auf dem Display wischen zu steuern. Daraus lässt sich ableiten, dass eine direkte Entwicklung des Flash Players Desktop parallel zu der mobilen Variante kaum realistisch umsetzbar ist. Eine Erkenntnis für die Adobe vielleicht etwas lange gebraucht hat.

Hätte es also je Sinn gemacht, einen schon durch seine Plattform und Art der Einbettung stark eingeschränkten Player weiter zu entwickeln, wenn der User von diesem das gleiche Verhalten wie von einem Desktop Flash Player erwartet?

 

5 ) Das mögliche Weiterleben des mobilen Players

Nicht nur die Entwickler-Community fühlt sich im Moment zu Recht im Regen stehen gelassen, ebenso fühlt sich RIM (Research In Motion) mit seinem Tablett „Playbook“ vor die Wand gestellt. Etliche der Playbook-Anwendungen basieren von Haus aus auf Produkten der Flash Platform. RIM sieht den Flash Player mobil von daher als essentiell für seine Plattform an und will nun laut einem aktuellen Statement, die von Adobe angebotene Möglichkeit der Lizenzierung des Flash Player Mobile Quellcodes nutzen, um den Player für die eigene Plattform aktuell zu halten und weiter zu entwickeln.

Mal eine rein spekulative These:

Vielleicht erleben wir noch ein Wunder und Google entschließt sich für seine Android Plattform auch den Flash Player Mobile Quellcode zu lizenzieren und weiter zu entwickeln. Ich glaube zwar nicht daran, aber etliche Android Tabletts werben ja mit dem Argument, dass sie Flash Inhalte wiedergeben können.

 

6 ) Wie lange Flash Mobile noch wo existieren wird

Im Moment wird der Flash Player Mobile auf den Versionen Android 2.3 bis 4.x unterstützt, da selbst das gerade erscheinende Android 4.0 zu den Unterstützen Plattformen gehört, schätze ich die „Lebensdauer“ auf noch gut 1,5 Jahre, bzw. so lange wie die Geräte noch kein Android 5.0 installiert haben. Ob für alle Geräte wichtige Funktionen wie das hardwareunterstützte Video-Encoding verfügbar sein wird, kann ich nicht sagen.

 

7 ) Flash Player für Fernsehgeräte

Eher als Randnotiz ist nun bekannt geworden, dass der Flash Player Support auf Fernsehgräten ebenso eingestellt wird, da bisher nur recht wenige Geräte diesen überhaupt aktiviert hatten, dürfte dies kaum relevant sein. Unoptimierte Flash Inhalte ließen sich hier fast gar nicht verwenden, da hier die Steuerung des Zeigers via der Fernbedienung erfolgt, was zu einer sehr schlechten User-Erfahrung führt. Parallel wird aber AIR für die Fernsehgeräte entwickelt, dies wird in der Zukunft spannende neue schnell zu entwickelnde Anwendungen zu Tage fördern.

 

8 ) Widerstand der OS Anbieter

Nach Apples Nicht-Integration von PlugIns in ihren iOS Browser, hatte auch Microsoft bei der Vorstellung der ersten Windows 8 Preview angekündigt, dass im Internet Explorer, der in die Metro Oberfläche eingebaut ist, keine PlugIns unterstützt werden. Die Metro Oberfläche stellt eine vereinfachte touchoptimierte Benutzeroberfläche von Windows 8 dar, die vornehmlich auf den Tabletts zum Einsatz kommen wird. Der Internet Explorer in der klassischen Ansicht wird aber weiterhin alle PlugIns unterstützen. Ob die klassische Oberfläche auf den Tabletts zur Verfügung stehen wird, ist noch nicht bekannt.

Keine PlugIns heißt also kein Flash Player.

 

9 ) Buzzword HTML5

Im Rahmen der aktuellen Hysterie rund um die Einstellungen des mobilen Flash Players wird im Moment wieder geradezu inflationär mit dem Wort HTML5 um sich geworfen. An dieser Stelle könnte man lang und ausführlich erläutern was HTML5 ist, jedoch halte ich es kurz. HTML5 ist die Version 5 des HTML Standards, mit der einige neue Features eingeführt wurden wie das Canvas Objekt, in dem Inhalte „gezeichnet“ werden können, das Video Objekt, dass Videos ohne weitere PlugIns wieder geben kann, sowie etliche weitere kleinere neue Features.

Das HTML5 mit Animationen, 3D Transformationen etc., wie es im Moment gepusht wird, kann nur in Zusammenarbeit mit JavaScript in der gewünschten Form genutzt werden. Da derzeit noch nicht alle Browser diese „neuen“ HTML5 Features verwenden können, werden die meisten als „HTML5“ titulierten Anwendungen / Websites mit HTML4, Javascript und manch neuen HTML5 Features entwickelt.

Korrekt wäre daher eher der Begriff HJC, stehend für HTML+JavaScript+CSS. Ergo sind die meisten jetzigen Anwendungen HJC und es wird nicht schlagartig noch etwas Neues viel besseres kommen. Nur kleine Details werden erweitert, aber das was jetzt genutzt und gebaut wird, ist das was HJC ist, bzw. auch HTML5 genannt wird.

Fakt ist, dass HJC heute einen Entwicklungsstand und Möglichkeiten bietet, die Flash vor 8 Jahren schon geboten hat. Daher muss bei der Umsetzung, Planung und Strategie von HJC Sites rückwärts gedacht werden, es darf konzeptionell und reell nur das erwartet werden, was mit Flash schon im Player 8 und weniger ging. Mehr zu erwarten oder zu verkaufen wäre fatal.

 

10 ) Die Zukunft von Flash im Browser

Der primäre Focus bei der Entwicklung von Flash in Hinblick auf die Zukunft liegt auf den Schwerpunkten Rich Media Experiences – Dinge mit Flash zu bauen, die mit HJC nicht möglich sind oder etwas so zu bauen, dass es in allen Desktop Browsern gleich aussieht. Parallel wird die Flash Platform als Gamingplatform ausgebaut, daher werden wir mehr und mehr 3D Spiele basierend auf Flash sehen. Ebenso wird in nicht all zu ferner Zukunft der Flash Player auch via Gamepad bedienbar sein. Auch bei der „high class Videowiedergabe“ wird Flash präsent bleiben. In Sachen einfache animierte Website wird HJC Flash mehr und mehr verdrängen, ebenso werden in Zukunft die allseits beliebten Flash Werbebanner auf HJC wechseln.

 

11 ) Apps – das bessere Internet

Da sich das Web gerade bei den mobilen Geräten wieder mehr zu einer klassischen Informationsplattform hin entwickelt, stellt sich die Frage wie man dem User die höhere User Experience zur Verfügung stellen kann. Die Hemmschwelle auf einem mobilen Gerät eine Anwendung zu installieren, ist recht gering, auch die Installation selber, als Prozess, gestaltet sich auf mobilen Geräten recht einfach im Gegensatz zu bisherigen Installationen auf Desktop-Systemen.

Es wird nun vermehrt die These vertreten, dass dem User via der App der eigentlich reichhaltige mediale Inhalt entgegen gebracht werden sollte / kann. Im Grunde ist die App als erweitertes Internet zu verstehen, wo dem User aber erst zumindest aus Kommunikationssicht vermittelt werden muss, dass ihm die App einen Mehrwert bietet.

Parallel hat die App den Vorteil, dass ein stärkerer User-Kontakt geknüpft wird, da er so „ein bleibendes App Icon“ auf dem Desktop hat. Des Weiteren ist die Möglichkeit für den Entwickler und den Content-Provider gezielt auf das mobile Gerät hin zu optimieren immens groß. Der Inhalt der vormals im Netz via Flash Player für alle Plattformen halb gebacken war, da meist nur für den Desktop-PC optimiert, kann mit einer App nun gezielt für die jeweilige Plattform aufbereitet und optimiert werden und führt so hoffentlich zu einem besseren Eindruck bei dem User.

Aus dieser Sicht betrachtet, ist es sehr zu begrüßen, dass Adobe sich strategisch dafür entschieden hat die Entwickler innerhalb des Webbereichs vom Flash Player Mobile ab zu ziehen und unter anderem mehr in Ressourcen für die Weiterentwicklung der Adobe Integrated Runtime (AIR) zur Verfügung zu stellen.

Mit Hilfe von AIR ist es möglich Anwendungen für verschiedene Plattformen wie Windows, Mac, iOS, Android, QNX und SmartTVs zu schreiben. Je nach Plattform kann ein und der selbe Code ohne Probleme für die unterschiedlichen Plattformen verwendet werden, es sind nur noch Detailoptimierungen notwendig. So haben wir mit Hilfe dieser Basis schon verschiedene Flash Magazine gebaut, die als Flash Variante im Web bereit stehen, aber in identischer Form auch für Android Tabletts und die iPads bereit gestellt werden konnten.

Adobe selber vertraut auf diese Plattform, so dass die verschiedenen Touch Apps wie Photoshop Touch, Collage, Debut, Ideas, Kuler und Porto, die Adobe nach und nach in die Creative Suite CS6 integriert, auf AIR basieren.

 

12 ) Empfehlungen für Entwickler

Im Rahmen des Hypes um HTML5 liegt es nahe jedem Flash-Entwickler zu empfehlen sich ausführlich mit den möglichen Szenarien auseinander zusetzen. Generell sollte keine ablehnende Stellung gegenüber HJC eingenommen werden. Man sollte sich aber zugleich vor Augen führen, dass HJC in der Entwicklung dem Stand von AS2 (ActionScript 2.0) entspricht.

Adobe plant laut der Roadmap im 2. Quartal nächsten Jahres den Flash Player 12 zu veröffentlichen. Es soll in Zukunft alle 2-3 Monate eine Version x.x erscheinen, daher erscheint im nächsten Schritt 11.2 und AIR 3.2.

Circa im Mai nächsten Jahres soll die Creative Suite 6 erscheinen. In dieser ist eine komplett aktualisierte Flash IDE enthalten, deren wichtigste Neuerung ist, dass nun mit jedem beliebigen Flash Player im Browser debuggt werden kann. Somit verliert der Interne Flash Player der IDE an Bedeutung, bzw. wird man durch diesen nicht mehr in der Entwicklung eingeschränkt. Ebenso wird mit der CS6 Edge als offizielles Produkt eingeführt. Die Flash IDE erhält einen direkten HTML5 Export, der nahtlos mit Edge in Kombination laufen wird. Man sollte aber von diesem Crosscompiling nicht eine 100%-ige Lösung erwarten. Flash erhält weiterhin verschiedene Erweiterungen, die es ermöglichen werden, Spritesheets für die schnelle Animationserstellung in HTML5 aus Timeline-Animationen zu generieren.

Ab Flash Player 12 wird eine Flashseitige Implementation der von Javascript bekannten Webworker Schnittstelle verfügbar sein. Spätestens mit dem 12er Release, gehe ich von einer kompletten Integration von Stage3D auf den mobilen Plattformen in AIR aus.

Kleiner Hinweis zum Thema Flex: wie nun bekannt wurde, wird Flex wie PhoneGap als Opensource erklärt. Adobe will nach ersten Plänen Flex ab Version 4.6 unter die Apache Lizenz stellen, sowie das komplette interne Entwicklungsteam von Flex abziehen, Flex soll von da an von der Community weiterentwickelt werden. Adobe will sich ab diesem Punkt nur noch auf den Support der Community fokussieren.

Wer sich für die Anwendungsentwicklung via AIR für die mobilen Plattformen interessiert, sollte zuerst prüfen, ob er über eine gut ausgeprägte Kenntnis von AS3 verfügt, ein „Ich kann AS2 sehr gut, aber hab mich bisher nur mäßig mit AS3 angefreundet“ wird hier nicht ausreichen. Man sollte Speicherorientiert arbeiten, sich intensiv mit dem GarbageCollector beschäftigen, sowie über die Möglichkeiten schnell ungenutzten Speicher frei zu geben. Kenntnisse in der Androide Entwicklung und / oder Objektive c sind von Vorteil, gerade im Hinblick auf die Erweiterungen von AIR via den Native Extensions. Für die Entwicklung von AIR für iOS ist es generell notwendig über einen Mac zu verfügen, da nur via XCode ein korrektes Debugging möglich ist, bzw. nur so wichtige Konsolen-Ausgaben zur Verfügung stehen, die ein frühzeitiges Erkennen von Speicherproblemen ermöglichen.

Generell gilt, dass die Geräte-Simulatoren, zwar für einen Basistest von Code ausreichend sind, jedoch die Entwicklung definitiv mit einem echten Testgerät erfolgen muss.

 

13 ) Schlusswort

Hingegen dem aktuell verbreiteten Medienhype rund um den mobilen Flash Player ist noch lange nicht von einem Tod des Flash Players auszugehen. Der Schritt die mobile Variante nicht mehr weiter zu entwickeln ist korrekt, er steht aber trotz allem weiterhin für die aktuellen Plattformen wie gehabt zur Verfügung. In Zukunft gilt es aber genauer zu prüfen, was mit welcher Technik gebaut wird. Dies erfordert eine klar Kommunikation dem Kunden gegenüber und setzt eine umfangreiche Bedarfsanalyse sowie eine direkte Auseinandersetzung mit dem Inhalt der produziert werden soll, voraus.

Es werden sich in den nächsten Monaten keine gravierenden Änderungen zeigen, aber es muss klar und offensiv kommuniziert werden. Es ist an dieser Stelle aus meiner Sicht sehr schade zu hören, dass im Moment einige Projekte gestoppt werden, da sich die Entscheidungsträger in den Unternehmen stark verunsichert fühlen.

Ein blindes Vertrauen in das angebliche Allheilmittel HTML5 ist aber nicht förderlich, ich verweise an dieser Stelle auf die starken Probleme bei der Produktion von HTML Magazinen für das iPad, hier ist mit geringen Speicher und stellenweise dadurch bedingte Probleme bei der Performance zu kämpfen, was sich meist mit nativen Anwendungen spielend leicht beheben lässt.

 

Quellen zum Weiterlesen:

Mike Chambers (Flash Platform):
http://www.mikechambers.com/blog/2011/11/11/clarifications-on-flash-player-for-mobile-browsers-the-flash-platform-and-the-future-of-flash/

Cantrell (generell):
http://blogs.adobe.com/cantrell/archives/2011/11/my-thoughts-on-flash-and-html-as-expressed-in-an-email-to-tech-news-today.html

Deepa Subramaniam (Flex)
http://blogs.adobe.com/flex/2011/11/your-questions-about-flex.html

Gunnar Klauberg ( Überblick der Änderungen – Offizielle Adobe Solutions Blog Deutschland)
http://blog.adobe-solutions.de/adobe-flash/gamification-erobert-unternehmen-und-flash-ist-noch-lange-nicht-tot/

LG Smart TV goes on the charm offensive, appeals to Adobe developers
http://www.engadget.com/2011/10/04/lg-smart-tv-goes-on-the-charm-offensive-appeals-to-adobe-de/


Mai 07 2010

Adobe Flash CS5 ein kurzes Review

Tag: AdobeKonstantin Elstner @ 17:57

Ich fasse mal die für mich wichtigsten Verbesserungen zusammen, aus der Sicht eines Mac Users nach einer Woche Produktiveinsatz, wobei ich noch nicht komplett alles getestet habe.

Die besten neuen Features:
– Das Text Layout Framework
– Crosslinking zum Flash Builder (bei Editierung / Öffnen von Klassen fragt Flash ob diese im Flash Builder editiert werden sollen)
– Codehints und Autocomplete auch für externe Klassen (Must Have)
– Direkte Bearbeitung von Bildern aus der Bibliothek in Photoshop und Speichern direkt in die Datei

– XLF Dateiformat – perfekt für die Versionierung
– Zentrale Verwaltung der eingebetteten Schriftarten (Menü Text > Schrift Einbettung)

Performance & Stabilität:
– Ich habe in dieser Woche kein einziges mal erlebt, dass die Flash IDE abgestürzt ist, kann mir daher ständiges Speichern wieder abgewöhnen
– Die Flash IDE wurde deutlich in Sachen CPU-Last überarbeitet, früher hat Flash mit ein paar offenen Dateien schnell mal im Hintergrund eine CPU-Last von 20-30% gehabt, jetzt zw. 5 und 10%

Das schlechteste neue Feature:
– Community Help Center als Ersatz der klassischen Hilfe – bisher absolut schrecklich

Fazit:
Adobe Flash CS4 hatte einige Neuerungen im Gepäck, war dafür auf Mac und Windows CPU hungrig und instabil.
Flash CS5 hingegen läuft ruhig und stabil. Viele kleine Änderungen (Photoshoplinking, Flash Builder Crosslinking) erleichtern die Workflows und bringen eindeutig mehr Erleichterungen im Alltag. Ein meiner Meinung nach ‚Must Have‘.

[Update]

– 1 Absturz in 3 Wochen Nutzung

weitere geniale Neuerungen:

  • endlich Aktualisierung der Schriften ohne Neustart
  • Anzeige der Größe der Datei-SWF-Größe im Eigenschaftenfenster (traumhaft wenn es auf die KBs angkommt)

Feb 15 2010

Regular Expressions – Flex SDK Bug

Tag: Adobe,FlexKonstantin Elstner @ 10:24

Bei einem Projekt mit dem Flex SDK 4 stolperte ich in den letzten Tagen über einen recht nervigen Bug. Bei dem Versuch Strings auf das Vorhandensein von deutschen Umlauten zu prüfen.

Regular Expression:

regSpecialCharsDE: RegExp = /[üÜäÄöÖß]/g;

Test:

regSpecialCharsDE.test( text );

Ich wunderte mich darüber, dass die Rückgabe bei gleichen Daten bei mehrfachen Aufrufen variierten, tendenziell neigte der erste Aufruf zu einem korrekten Ergebnis, spätere Aufrufe variierten hingegen.

Nach einigen googlen stieß ich auf diese Bugmeldung im Adobe Bug Tracking System:

RegExp.test() fails every other call when ‚g‘ flag is enabled

Dieser Bug scheint seit Flex 3.0 zu existieren und zieht sich bis zur Flex SDK 4 durch. Betroffen sind anscheinend nur die Mac OS Versionen, hier aber sowohl die Browser wie auch die AIR Version.

Auffällig war, eine latente Neigung zur Rückgabe von false bei eigentlich positiven Resultaten. Fehlerhafte positive Rückgaben, die eigentlich negativ sein sollten fielen hingegen bei meinen Validierungen nicht auf.

Mein bisher favorisierter Workarround besteht darin, bei einer negativen Rückgabe einen zweiten Test durch zu führen. Sowie bei Verwendung in getter Funktionen soweit möglich ein Caching zu implementieren.


Okt 03 2009

Snow Leopard (10.6.1) und Adobe Media Encoder CS4 … Bug

Tag: Adobe,Mac OSXKonstantin Elstner @ 13:30

Hy, und wieder ein Tag der mit einem neuen Snow Leopard (10.6.1) Bugreport beginnt.

Gestern lieferte ein Kunde bei mir mehrere mp4 koodierte h264 Filme an, mit der Bitte, diese in das f4v Format zu konvertieren.

Nichts leichter als das, dachte ich mir. Adobe Media Encoder CS4 gestartet und die Filme per Drag And Drop hineingezogen, nach dem 3. von 5 Filmen stürzte Adobe Media Encoder CS4 ab.

Also wieder geöffnet und nochmal probiert … selbes Ergebnis. Sicherheitshalber nahm ich dann einen Neustart vor. Gleich wieder alle Filme genommen und diesmal per Hinzufügen Funktion geladen, klappte soweit alles ohne Probleme. Nun die Warteschlange gestartet, nach dem 2. Film wieder ein Crash.

Dann die 5 Filme einzeln Rendern lassen … nur 3 Crashes, dann hatte ich erstmal alle im F4V Format *happy*, jedoch waren 3 immer noch nicht korrekt konvertiert. Kunden daher dann mitgeteilt, dass die angelieferten Filme fehlerhaft sein müssten.

Nach knapp 1h neue Anlieferung der Filme und das Spiel ging von vorne los. Wieder etliche Crashes und total entnervt. Nach einer exakten Prüfung der Absturzberichte, dann die Erkenntnis, das jedesmal eine Kernelpanic aufgetreten ist.

Also begann ich die gesamte Situation zu rekapitulieren:

  • Umgebung: Mac OS 10.6 – Snow Leopard
  • Hardware MacBook Pro mit 4GB ram und 2,53GHZ
  • Adobe Media Encoder CS4 auf 2. Monitor

Da machte es bei mir Klick, Moment 2. Monitor … wie war das unter anderem mit dem Flex Builder / FTD und Eclipse auf dem 2. Monitor, richtig die Zeilennummern gehen nicht.

Also den Adobe Media Encoder CS4 auf dem internen Monitor gestartet und fehlerfrei alle Videos konvertiert.

Fazit:

Tritt unter Mac OS Snow Leopard (10.6) ein Problem auf, dann sollte man zuerst prüfen, auf welchem Monitor und falls es der Externe ist, den Internen nehmen und testen. Meist hilft dies.

Ich finde es unerträglich, dass ich von etlichen Anwendungen unter Snow Leopard gezwungen werde, statt auf meinem extenen 24 Zoll Monitor zu arbeiten, die meisten Todos auf dem internen 15,4 Zoll Monitor erledigen zu müssen.

Daher denke ich nun noch massiver über einen Downgrade nach, komme mir langsam vor wie unter Linux mit Dual Screen und ATI Chipsatz.


Sep 22 2009

Bug der Zeilennummern bei Flex Builder und Snow Leopard

Tag: Adobe,Mac OSXKonstantin Elstner @ 09:05

Nach dem ich gestern über einen Bug bei dem Canon MX850 und Snow Leopard (Mac OS 10.6.x) berichtet hatte, nun ein weiterer, den Flex Builder betreffend.

Ich war gestern beim Arbeiten an einem Projekt recht irritiert darüber, dass sich die Zeilennummern nicht aktualisierten. Sie wirkten wie eingefroren und zeigten nur den Zeilennummer-Ausschnit des initialisierten Zustandes des Fensters nach dem Start.

Nach dem ich das Problem sowohl bei Flex Builder 3 wie auch dem kommenden Flash Builder, Codename Gumbo, beobachtet hatte überlegte ich ob es ein Projekt bezogenes Problem sein könnte. Jedoch war dies leider nicht der Fall. Nach einigen googeln fand ich im Adobe Forum einen Beitrag in dem exakt das selbe Verhalten beschrieben wurde.

Unter Snow Leopard treten folgende Probleme auf, für die bisher kein Bugfix bekannt ist:

  • Starke Performanceeinbrüche bei der Aktualisierung des Workspaces CPU-Last bis 100%
  • Wird auf einem 2. Monitor mit dem Flex Builder gearbeitet, so aktualiseren sich die Zeilennummern nicht, dies funktioniert jedoch einwandfrei auf dem primären Display

Betroffen von den genannten Bugs scheinen alle Mac OS 10.6.x Systeme zu sein. Da der Flex Builder Eclipse basierend ist, vermute ich hier das Problem und kann nur empfehlen, die nächsten verfügbaren Eclipseupdates zu installieren. Die aktuell verfügbaren bringen leider keinen Bugfix.

Daher meine Empfehlung:

Besteht kein dringender Snow Leopard Bedarf, so sollte man noch abwarten bis alle Bugs behoben sind und dann sicher upgraden, die Vorteile hingegen den aktuellen Problemen sind minimal.


Mai 18 2009

Flex Builder unter Mac OSX startet nicht mehr

Tag: Adobe,Mac OSXKonstantin Elstner @ 12:30

Vor ca. 3 Monaten wagte ich endlich den Schritt zu gehen und mich von der Windowswelt verabschieden, hin zur Macwelt. Was ich bis heute nicht bereue.

Doch es gibt auch negative Seiten.

Unter Anderem musste ich leider erleben, dass sich der Flex Builder und das Aptana-PlugIn gar nicht vertragen. Nach dem zweiten Start des Flex Builders mit neuem Plugin versagte er komplett den Dienst. Sobald der Flexbuilder gestartet war und sich die IDE geladen hatte reagierte er nicht mehr. Nach dem ich Aptana wieder mit Mühen entfernt hatte, blieb dieses Problem, auch eine Neuinstallation konnte dies leider nicht fixen. Erst nach einer einer Wiederherstellung des Flex Builders aus der Timemachine lief dieser wieder halbwegs normal.

Halbwegs normal lässt sich herbei dadurch definieren, das der Interne Flex Builder-Browser beim Aufruf der Startseite oder einer Suche in der Hilfe den kompletten Flex Builder zum Absturz brachte. Auch ein komplettes Entfernen und Neuinstallieren des Adobe Flex Builders half hier leider nicht.

Nach einigen googeln musste ich feststellen, dass ich nicht der einzige User war, dem es so ergangen ist. gezielter googelte ich, nach dem der Flex Builder gar nicht mehr starten wollte, da nach der Neuinstallation Standardmäßig die Flex Builder-Startseite im internen Browser angezeigt wurde. Und er somit gleich wieder abstürzte.

Dieses Problem wird durch etliche Threads auch in den Adobe internen Foren dokumentiert, bisher leider immer ohne einem Lösungsweg oder Workaround.

Nach einigen verzweifeln kam ich dann zu dem Schluß, dass wohl nur eine reine Installation von Eclipse mit Flex Builder Plugin die Lösung sein dürfte.

Und siehe da es klappt nun wieder 😀

Für alle die nun denken … okay dann installiere ich halt Eclipse und dann extra den Flex Builder als Standalone, das wird das Problem fixen … so klappte es leider nicht bei mir.

Sprich der beste Fix ist Eclipse original mit Flex Builder PlugIn! 😉

Anbei bemerkt habe ich leider erst nach der Installation von Aptana sehr viele Threads durch Google gefunden wo User über ähnliche Probleme klagten bis hin zum kompletten Verlusten aller Projekte in den Workspaces. Also wenn Aptana dann wohl nur standalone.


Jan 12 2009

visicam panorama VR Portierung auf Papervision3d 2.0 Great White

Tag: Adobe,AllgemeinKonstantin Elstner @ 21:44

Bei der Arbeit an einem aktuellen Projekt ist ‚ganz nebenbei‘ eine Portierung des Visicam Panorama VR Viewers von Papversion Version 1.5 auf Version 2.0 Great White angefallen.

Die ich natürlich nicht vorenthalten will, da dies auch anderen Suchenden zu Gute kommen könnte. Anzumerken sei noch, das ich die Integration der Texturen von Bitmaps auf Movieclips die vorher instanziert werden müssen gewandelt habe, um später noch clickbare Flächen hin zu zufügen.

Als Basis dient das Aktuelle Papervision3d 2.0 Pack (bitte per SVN ziehen) und ein FLA, bei dem die Baseclass den Namen ‚main‘ hat. Desweiteren müssen in der Bibliothek noch die MovieClips front_mc, back_mc, left_mc, right_mc, top_mc und bottom_mc in für AS exportierter Form vorliegen.

Der Code für das Package der main class ist:

package {
import flash.display.*;
import flash.filters.*;
import flash.display.Stage;
import flash.events.*;

// Import Papervision3D
import org.papervision3d.cameras.*;
import org.papervision3d.scenes.*;
import org.papervision3d.objects.*;
import org.papervision3d.objects.special.*;
import org.papervision3d.objects.primitives.*;
import org.papervision3d.materials.*;
import org.papervision3d.materials.special.*;
import org.papervision3d.materials.shaders.*;
import org.papervision3d.materials.utils.*;
import org.papervision3d.lights.*;
import org.papervision3d.render.*;
import org.papervision3d.view.*;
import org.papervision3d.events.*;
import org.papervision3d.core.utils.*;
import org.papervision3d.core.utils.virtualmouse.VirtualMouse;

public class main extends Sprite {
// ___________________________________________________________________ vars3D

var container :Sprite;
var scene     :Scene3D;
var camera    :Camera3D;
var renderer  :BasicRenderEngine;
var viewport3D:Viewport3D;

var mouseDrag :Boolean = false;

var    mtx:int;
var    mty:int;

var m_x:Number = 0;  // set the x startlocation
var m_y:Number = 0;  // set the y startlocation
var m_z:Number = 0;  // do not set the z-axis! YOUR SCREEN IS FLAT!!!

var keyboard_Steps:Number = 6;    // set the stepwide for the keys
var mouse_Steps:Number = 70;    // set the speed for mousetracking

var zoom_MAX:Number = 6;        // set the maximum of zoom
var zoom_MIN:Number = 2;        // set the minimum of zoom
var zoom_Steps:Number = 0.5;    // set the stepwide for zooming
var zoom_Start:Number = 100;    // set the zoomstart

// ___________________________________________________________________ main

function main() {
// onEnterFrame
this.addEventListener( Event.ENTER_FRAME, loop3D );

stage.addEventListener(KeyboardEvent.KEY_DOWN, keyDownHandler);
this.addEventListener(MouseEvent.MOUSE_DOWN,  onmouseDown);
this.addEventListener(MouseEvent.MOUSE_UP,  onmouseUp);

init3D();
}

// ___________________________________________________________________ init3D

function init3D():void {

viewport3D = new Viewport3D(1000, 550, true, true);

addChild(viewport3D);

renderer = new BasicRenderEngine();

// Create container sprite and center it in the stage
//container = new Sprite();
//addChild( container );
//container.x = 500;
//container.y = 275;

// Create scene
scene = new Scene3D( );

// Create camera
camera = new Camera3D();
camera.zoom=zoom_Start;
camera.x = camera.y = camera.z = 0;
camera.rotationX = camera.rotationY = camera.rotationZ = 0;
camera.yaw(0); camera.pitch(0); camera.roll(0);

addCubicVR();

renderer.renderScene(scene, camera, viewport3D);

}

// ___________________________________________________________________ CubicVR

function addCubicVR():void {

var materialRoom:MovieMaterial

// name, angle, x, y, z
var ar:Array = new Array();
ar.push ([„front_mc“,   0, 0, 0, 2500]);
ar.push ([„right_mc“,  90, 2500, 0 ,0]);
ar.push ([„back_mc“,  180, 0, 0,-2500]);
ar.push ([„left_mc“,  -90,-2500, 0, 0]);
ar.push ([„bottom_mc“, 90, 0,-2500, 0]);
ar.push ([„top_mc“,   -90, 0, 2500, 0]);

for (var i:int = 0; i < 6; i++) {
var planeT:MovieClip;
if( i == 0 ) planeT = new front_mc();
else if( i == 1 ) planeT = new right_mc();
else if( i == 2 ) planeT = new back_mc();
else if( i == 3 ) planeT = new left_mc();
else if( i == 4 ) planeT = new bottom_mc();
else if( i == 5 ) planeT = new top_mc();

materialRoom = new MovieMaterial ( planeT );
materialRoom.interactive = true;

var plan:DisplayObject3D = new Plane(materialRoom, 5000,5000,12,12);

if (i==4 || i==5) plan.pitch(ar[i][1]) else plan.yaw(ar[i][1]);
plan.x = ar[i][2];
plan.y = ar[i][3];
plan.z = ar[i][4];
scene.addChild( plan );
}

}

function overFunc (e:MouseEvent):void {
trace(„over „+e.target);
}

// ___________________________________________________________________ update

function update_Camera():void
{
if (m_x >= 360) m_x = 0;
if (m_x <=-360) m_x = 0;
if (m_y >=  10) m_y = 10;
if (m_y <= -10) m_y = -10;

camera.rotationX = m_y;
camera.rotationY = m_x;
camera.yaw(0); camera.pitch(0); camera.roll(0);

//renderer.renderScene(scene, camera, viewport3D);

}

// ___________________________________________________________________ keyboard

function keyDownHandler(event:KeyboardEvent):void
{

if (event.keyCode == 37) { //LEFT
m_x -= keyboard_Steps;
update_Camera();
}

if (event.keyCode == 38) { //UP
m_y -= keyboard_Steps;
update_Camera();
}

if (event.keyCode == 39) {  //RIGHT
m_x += keyboard_Steps;
update_Camera();
}

if (event.keyCode == 40) {  //DOWN
m_y += keyboard_Steps;
update_Camera();
}

if (event.keyCode == 16){
if(zoom_MAX > camera.zoom) {
camera.zoom += zoom_Steps;
}
}

if (event.keyCode == 17){
if(zoom_MIN < camera.zoom) {
camera.zoom -= zoom_Steps;
}
}

}

// ___________________________________________________________________ loop

function loop3D(event:Event):void {

if(mouseDrag){

var dx: Number = mouseX – 500;
var dy: Number = mouseY – 275;

m_x += dx/mouse_Steps;
m_y += dy/mouse_Steps;

}

update_Camera();

renderer.renderScene(scene, camera, viewport3D);

// Render the scene
//scene.renderCamera( camera );
}

// ___________________________________________________________________ mouse

function onmouseDown(event:Event):void {
mtx = mouseX;
mty = mouseY;
mouseDrag = true;
}

function onmouseUp(event:Event):void {
mouseDrag = false;
}

}
}

Demolink: http://dashart-os.de/pv3dDemo/

Link: Quellcode


Nov 17 2008

Flash CS4 und kein Flex Builder Debugging mehr

Tag: AdobeKonstantin Elstner @ 10:32

Nach dem ich letzten Donnerstag zum Test Adobe Flash CS4 installiert hatte, dass unter anderem das Adobe AIR Update 1.1 mit sich brachte und den neuen Flash Player 10 mit den Debuggingmode, konnte ich im Adobe Flex Builder nicht mehr Debuggen.

Sowohl AIR-Anwendungen wie auch nur Flash basierende Anwendungen konnten keine Verbindung mehr zu dem Debugger des Flex Builders aufbauen. Beim Beenden der Anwendungen erschien nur der schöne Hinweis, dass keine Verbindung mit dem Debugger möglich gewesen wäre.

Ich war wie man sich vorstellen kann reichlich irritiert. Was war da passiert?

Google Recherchen brachten nur sehr spärlich Treffer.  Zwar gab es einige User die ähnliches berichteten jedoch oftmals nur in Bezug auf Flash Anwendungen und keine AIR Hinweise.

Nach einiger Zeit stieß ich jedoch auf eine Seite bei Adobe Open Source, auf der schon etwas ‚veraltete‘ Hinweise zum Handling mit dem neuen Flash 10 Beta Player publiziert waren.

Nach kurzem Lesen der Seite war mir der Bug klar. Die aktuellen SDK’s von Adobe nutzen die mittlerweile veraltete playerglobal.swc bzw. airlobal.swc die nicht mehr konform mit Adobe Flash Player 10 bzw. AIR 1.1 sind.

Zwar liefert Adobe für den Flex Builder regelmäßig Updates über den üblichen Updatemanager aus, jedoch ist hier die letzte Version des Flex Builders die 3.1.0.

Unter http://opensource.adobe.com/wiki/display/flexsdk/Download+Flex+3 lässt sich jedoch schon die aktuelle Version 3.2.0 als offiziellen Release downloaden.

Dies ist dringend zu empfehlen, da Version 3.1.0 nicht den Flash Player 10 unterstützt und ebenso die integrierten Debugging Klassen für Adobe AIR nicht mehr mit AIR 1.1 harmonieren.

Nach dem Download der aktuellen Adobe Flex SDK 3.2.0 sollte diese in den Pfad „[…] Adobe Flex Builder 3 Plug-in/sdks/" entpackt werden.

Anschließend muss der Flex Builde rmit folgendne Schritten auf die neue SDK hingweisen werden:

Im Menü: Window -> Preferences

Dann im sich öffnenden Fenster: Flex -> Installed Flex SDKs

Hier per ‚Add‘ die neue SDK hinzufügen und aktivieren.

Alle neuen Projekte in AIR oder Flash nutzen von nun an das aktuelle SDK und lassen sich nun ohne Probleme debuggen.

Ältere Projekte müssen jedoch noch per Hand wie folgt angepasst werden:

AIR projects
Rechtsklick auf das Projekt > properties

Flex Build Path > Libary path

Und hier prüfen, dass bei ‚Build path libaries‘ Flex 3.2 eingebunden ist, andernfalls das veraltete Paket entfernen und die Flex SDK über ‚Add SWC Folder‘ hinzufügen …

Flex / Flash projects
Rechtsklick auf das Projekt > properties

Flex Build Path > Libary path

Und hier prüfen, dass bei ‚Build path libaries‘ Flex 3.2 eingebunden ist, andernfalls das veraltete Paket entfernen und die Flex SDK über ‚Add SWC Folder‘ hinzufügen …

Außerdem, wenn eine Veröffentlichung auf Flash Player 10 Basis erwünscht ist, noch im Fenster unter ‚Flex Compiler‘ bei der Eigenschaft HTM wrapper als required Flash version 10.0.0 eintragen.

Hinweis:

Der Adobe Flex Builder scheint nach einem Neustart automatisch alle Projekte an die neue SDK anzupassen, daher vielleicht das ganze nur kontrollierend gegen prüfen und von Fall zu Fall eingreifen 😉

Viel Erfolg


Nov 15 2008

Adobe CS4 Demos verfügbar

Tag: AdobeKonstantin Elstner @ 17:28

Seit dem 11.11.08 sind nun die Demoversionen der neuen Adobe Produktlinie CS4 verfügbar. Daher nun kein ständiges Schauen mehr der Streams von Adobe TV sondern endlich selber probieren.

Natürlich war für mich als ‚Flasher‘ das Interesse für Adobe Flash CS4 am größten. Und das Warten hat sich gelohnt. Auf den ersten Blick wirkt Flash genau so wie Photoshop CS4 bei weitem aufgeräumter. Der im Fenster verfügbare Platz wird durch die neue Oberfläche perfekt ausgenutzt.

Etwas unangenehm viel gleich zu Anfang auf, dass es zwar nun ein direktes Suchfeld am oberen rechten Rand gibt, dass direkt auf die Hilfe verweist, jedoch erfolgt der gesamte Abruf der Hilfe nur von den Adobe Servern. Selbiges gilt auch für die Scripting-Hilfe in der Codeansicht. Ein für mich schon etwas unangenehmeres Detail, da so die Recherche auf Fahrten im Zug erschwert wird. Im Falle eines Falles wird dann wohl die Vorgängeversion helfen müssen.

Von der Codebasis her hat sich kaum etwas geändert, nach wie vor dominiert Actionscript 3.0 die Entwicklung. Nice to have sind die neuen 3D-Fetaures die sich aber leider erst ab Flash Player 10 nutzen lassen. Leichte und schwerere 3D-Animationen von Flächen und Formen lassen sich nun mit wenigen Klicks erstellen.

Eine große Aufmerksamkeit von mir erhielt auch das Bones-Tool/Werkzeug. Mit Hilfe dessen verschiedene Objekte oder Verktorformen schnell mit einem ‚Skelett‘ ausgestattet werden können und dann in ihrer Abhängigkeit bewegt/animiert werden.

Eine Vektorfigur, die einen Pfad entlang wandert, lässt sich so schnell und mühelos erstellen.

Womit wir dann bei der nächsten Thematik wären, dem neuen Animationstool mit Hilfe dessen nun Umfangreiche Animationen/Tweens in windeseile erstellt werden können. Nach der Definition eines Tweens kann das Objekt nun an beliebige stellen gezogen/verschoben werden oder skaliert werden. Auf der Arbeitsfläche erscheint dann ein kompletter Pfad der Bewegung der schnell und einfach nach den Wünschen angepasst werden kann, sei es eine Bogenförmige Bewegung, ein kurzes Holpern oder ein Ausbruch in der Bewegung nach links oder rechts.

Auch fällt sehr attraktiv aus, dass diese Bewegungen nun mit Leichtigkeit gebremst oder beschleunigt werden können, hierbei lässt sich jede einzelne Eigenschaft wir x, y – Koordinaten, Skalieren, Unschärfe etc. einzeln editieren. Sprich die Figur kann sich schnell bewegen aber im selben Zug nur langsam und verzögert größer werden.

Für Banneranimation und ähnliches daher ein absolutes muss. Animationen die vorher eine halbe oder gar eine ganze Stunde dauerten entstehen nun in fünf bis 10 Minuten.

Das ganze ist natürlich fein, jedoch wird sich jeder ‚Flash-Animateur‘ nun Fragen … wie sieht es dann mit Flash 8 aus? Und die definitiv gute Nachricht ist:

Diese neuen Animationen benötigen als einzige Basis Actionscript 2.0, daher sind selbst Ausgaben unter Version 8 möglich 😉

So viel vorerst von der neuen CS4er Front.


Aug 04 2007

Adobe Creative Suite 3 – No way [Nachtrag]

Tag: Adobe,LinuxKonstantin Elstner @ 11:43

Um das leidige Thema noch einmal aufzugreifen, unter dem Stichwort Online Petition für Adobe auf Linux. Ich hatte noch etwas im Internet gesucht, weil ich mir dachte das ich wohl nicht der einzige mit dieser Idee bin.

Zum Einen gibt es einen sehr interessanten englischsprachigen Artikel von Krogoth in dem er Grundgedanken dazu äußert, was notwendig wäre/ist damit Ubuntu anerkannter wird und auch für Adobe attraktiv genug wird, damit diese ihre Software portieren. Sozusagen ein kurzer Review der aber wirklich nur auf die Basis Fragen eingeht die er mit den sechs Grundfragen tituliert.

Das viel interessantere aber, was ich gefunden habe, war eine schon größere Onlinepetition, bei der immerhin aktuell schon 5250 Unterschriften vor liegen und das wirklich aus der ganzen Welt.

Vielleicht kann man so aktiv mit der Unterschrift dazu beitragen, dass Adobe Produkte bald zumindest in der englischen Version auf Ubuntu und anderen Linux Distributionen lauffähig sind.

Daher kann ich nur empfehlen dort zu unterzeichnen!
http://www.petitiononline.com/adMaLin/petition.html

Sollte noch andere große Onlinepetitionen zum Thema bekannt sein, so bitte ich diese in den Kommentaren zu vermerken. Damit wir alle vielleicht bald sagen können:

Hey ich hab Adobe auf meinem Ubuntu und du?

Ich geh jetzt unterschreiben, bis dahin …


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