Jun 15 2007

Adobe Flash Player bei 83,4%

Tag: AdobeKonstantin Elstner @ 11:36

Emmy Huang, Produkt Managerin für den Adobe Flash Player, veröffentlichte am 20.04.07 in ihrem Blog bei Adobe.com (Contribute basierender Blog), die aktuellen Verbreitungszahlen des Adobe Flash Players. Laut der "Mature markets" Umfrage/Analyse die die USA, Kanada, UK, Deutschland, Frankreich und Japan mit einschließt, ist der Flash Player 9 mittlerweile mit 83,4% weit verbreitet. Jedoch zeigt sich, dass die älteren Versionen noch immer dominieren (Flash 6 98,7%; Flash 7 98,1%; Flash 8 96,3%).

Das Interessante ist, das auf der angegebenen Seite, die 2. Zeile der Tabelle wiederspiegelt, welche Versionen exakt installiert sind, da die angegebenen Prozentzahlen nur die Fähigkeit wiederspiegeln, Flashdateien der einzelnen Versionen zu betrachten. Daher spiegelt die 2. Zeile die reale Zahl der installierten Versionen wieder und nicht nur die Möglichkeit die Inhalte zu betrachten, da eben mit einem aktuellen Flashplayer auch ältere Formate abgespielt werden können.

Auf der offiziellen Adobe.com Website lassen sich diese Zahlen genauer analysieren, so wird hier die Verbreitung exakt nach den Ländern wiedergegeben, außerdem erhält man hier einen Überblick über die Verbreitung in den letzten 12 Monaten, jeweils im 4-Monats-Schritt.

Wenn man in Betracht zieht, dass der Flash Player 8 in unserem Kerngebiet Europa mit 95,1% (März 2007) verbreitet ist, so kann man durch aus optimistisch zu Websites raten, die mit Hilfe von Adobe Flash erstellt werden.

Jedoch sei zu beachten, dass eine Verfälschung der Zahlen nicht auszuschließen ist, man beachte das die Umfragen nicht unbedingt exakt repräsentativ sein müssen, einen tieferen Einblick in die Umfragemethoden erhält man hier. So kann es sein, das pro im Internet genutzter IP ein Rechner Flash installiert haben muss um als "vollwertig" zu gelten.

Jedoch sei zu beachten, dass leider immer noch sehr viele IT-Firmen gibt, die bei den von ihnen betreuten Firmennetzwerken einfach generell alle PlugIns verbieten und somit auch den Flash Player, auch wenn diese generelle und vereinfachte Taktik meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß ist und stellenweise vielleicht auch einfach auf "Administrativer Faulheit" beruht. Daher sollte man letztendlich bei der in Auftraggabe einer Website auch immer eine HTML-Alternative mit einplanen. Auch sei anzumerken, dass bis heute noch keine Suchmaschine fähig oder auch willens Flashinhalte zu indexieren. Daher ist es für eine gute Indexierung bei Google und Co. gerade dringend notwendig eine wenn auch vereinfachte Parallelwebsite in HTML erstellen zu lassen. Dank moderner CMS-Techniken (Content Management Systeme) ist dies nicht mehr unbedingt mit immensen Mehraufwand und Mehrkosten verbunden.

Im Fazit kann man sagen, dass es durch aus beachtlich ist wie stark sich der Adobe Flash Player seit 2002 zu einem der führenden Plugins gemausert hat, nicht zu letzt dürfte dies an seinem guten Leistungsumfang liegen und an seiner guten Performance. Auch wenn andere Plugins in den letzten Jahren etwas aufgeholt haben (siehe hier). Hoffen wir das beste für die nächsten Jahre, freuen wir uns auf mehr Leistung durch Actionscript 3.0 (ab Version 9) und seien wir gespannt was das Projekt Adobe Apollo wirklich bringen wird.

Quellen und Links (auf Englisch):
Blog von Emmy Huang: http://weblogs.macromedia.com/emmy/archives/2007/04/sneak_peek_at_t.cfm
Verbreitung aktueller Plugins: http://www.adobe.com/products/player_census/flashplayer/
Verbreitung von Flash (Quartalsweise): http://www.adobe.com/products/player_census/flashplayer/version_penetration.html
Methoden der Verbreitungsanalyse: http://www.adobe.com/products/player_census/methodology/


Jun 02 2007

Second Life – Risiken und Möglichkeiten

Tag: AllgemeinKonstantin Elstner @ 11:39

Nach dem ich gestern Abend sehr angeregt mit einem Freund über die
Möglichkeiten und Realitäten von Second Life diskutiert hatte, habe ich
nun beschlossen mein vor knapp einem Monat erstelltes Dossier über
Second Life zu veröffentlichen.
Der Schwerpunkt liegt hierbei besonders auf den wirtschaftlichen Daten
und auf der Untersuchung inwiefern das Bild in den Medien und das von
Linden Labs publizierte Abbild von Second Life der Wirklichkeit
entspricht.
Die in diesen Bericht eingeflossenen Erfahrungen beruhen auf mehreren
virtuellen Erkundungstouren und den von Linden Labs veröffentlichten
Wirtschaftsdaten. Das Testsystem war hierbei ein AMD FX 64bit 3500+,
1GB Ram, mit einer Geforce 7600GS Grafikkarte kombiniert mit einer
10.200 DSL Leitung von Kabeldeutschland. Auf dem System lief Windows XP
mit den aktuellen Treibern.

1. Second Life die Illusion
Das von der Firma Linden Labs betriebene Onlinespiel Second Life (kurz
SL) gleicht einer virtuellen Realität. Gerne wird mit den immensen
Nutzerzahlen und dem großen Umsatz geworben, sowie der weit reichenden
virtuellen Welt. Jedoch wird allzu gern die Realität verschwiegen.
So sind die Nutzerzahlen von fast 5,7 Mio. Nutzern durchaus
beeindruckend, jedoch lässt sich bei einer genaueren Analyse
feststellen, dass gerade einmal rund 660.000 Nutzer in den letzten 14
Tagen und nur 470.000 in den letzten 7 Tagen online waren.
Geht man davon aus, das die letzten 7 Tage den aktiven Nutzerkreis
widerspiegeln, zeigt sich die Wirklichkeit die noch stark beschränkt
ist, wo doch das Wachstumspotenzial enorm ist, wie man den angehängten
Datenblättern der Linden Labs entnehmen kann.
Virtuell lassen sich zwar mittlerweile viele Firmen vertreten, jedoch
beschränkt sich dies meist stark auf ein Firmengebäude mit einigen
Infos, jedoch zum Beispiel Testwagen von Mercedes sucht man vergeblich,
was wohl auch dem schlechten Bewegungsengine von SL zu schulden ist,
der sich letztendlich nur auf ein einfaches vor, zurück und seitwärts
beschränkt ohne wirklichen Geschwindigkeitsrausch.
Es entsteht wohl viel mehr nur der Eindruck, dass man den allgemeinen
Trend nicht verschlafen will, jedoch alles vorerst nur auf Ruhemodus
geschaltet ist und man auf zukünftige höhere Dynamik hofft, auch wenn
schon einige Zeitungen wie zum Beispiel Spiegel eine eigene SL-Ausgabe
mit reinen SL-Themen betreibt.
Die virtuelle Wirklichkeit zeichnet sich derzeit noch durch schlechte
Bewegungen aus, von einem intuitiven Bewegen im virtuellen Raum kann
kaum die Rede sein. Erschwerend ist hierbei, dass bis zum aktuellen
Zeitpunkt immer noch keine komplette deutsche Übersetzung der Software
vorliegt, wodurch die potenziellen Besucher aus Deutschland durchaus
noch ausgebremst werden dürften. Die Top-Vier-Länder sind derzeit:

– USA 31,19%
– Frankreich 12,73%
– Deutschland 10,45%
– Großbritannien 8,08%

Diese Zahlen dürften durch aus für eine aktuelle Ernüchterung sorgen (siehe Anhang).
Traurig und nicht wirklich optimiert ist die Bewegung in den Welten, so
sind die Ländereien in einzelne Inseln aufgesplittet, zu denen einzeln
gesprungen werden muss, daher kann man nicht normal durch die Welten
flanieren, sondern muss gezielt springen.
Hilfreich ist hierbei das eingebaute Feature der Suchmaschine, mit der
schnell die einzelnen Orte und Niederlassungen angesteuert werden
können. Jedoch setzt dies voraus, das der Nutzer bewusst nach einzelnen
Niederlassungen sucht, was die Notwendigkeit von Werbeschaltungen zur
Folge hat.
Nach einiger Recherche fällt auch auf, dass der Immobilienmarkt in SL
schon durch aus gesättigt ist und für wenig Geld, teilweise schon unter
100€ einzelne Hausbauer beauftragt werden können, die dann in kurzer
Zeit die entsprechenden Häuser nach den individuellen Wünschen umsetzen.

2. Grafikengine und die Performance
Längere Onlinetouren und Expeditionen werden leider allzu schnell
ausgebremst. Schon in Bereichen wo mehr als 20 Nutzer anwesend sind,
ist das Bewegen nicht mehr ruckelfrei möglich. Auf einem aktuellen
System mit einem AMD64 3500+ CPU, mit 1GB Ram und einer Geforce 7600GS
bei einem 10.200er Internetanschluss, der Downloadgeschwindigkeiten von
bis zu 1,2 Megabyte ermöglicht und so bei den 6fachen
durchschnittlichen Werten liegt, ein trauriges Zeugnis.
Das System wirkt relativ unausgereift und erinnert von der Optik her
eher an ein 3D Spiel von 2001 bis 2002, zum Vergleich, der um 1998
entwickelte 3d-Engine von Halflife, auf dem Counterstrike 1.6 basiert
hat bei weiten bessere Leistung.
Der aktuell eingesetzte Engine Havok 3D beeindruckt somit kaum, zwar
ist der Folgeengine Havok II schon angekündigt und wird viele
Besserungen bringen, wie man vermuten und hoffen darf, jedoch ist die
jetzige Qualität kaum ertragbar.
Würde man mit diesem Engine ein Haus in SL erstellen, so könnte dies
wohl möglich nach meiner Einschätzung sogar einen negativen Eindruck
hinterlassen.
Zum Thema Bewegung. Dem User ist es möglich sowohl zu laufen wie auch
zu fliegen. Jedoch ist ein schnelles und realistisches Bewegen noch
nicht wirklich möglich. Gerade Bewegungen mit Objekten oder Autos sind
massiv abschreckend. Da hier kaum mit aktuellen Gamenengines von der
Qualität der physischen Umsetzung her mitgehalten werden kann.

3. Kosten
Zu den Kosten schweigt man sich leider relativ gesehen bei Linden Labs
aus, es werden oft relative Richtwerte angegeben. Ich versuche daher
einen ungefähren Überblick zu geben.
Grundsätzlich sei anzumerken, dass für den Bau von Gebäuden der Art wie
es wäre der Erwerb einer Insel mehr oder weniger zwingend notwendig
ist, da die Standardfläche von 512qm kaum ausreichen wird.
Der notwendige Premiumaccount alleine kostet entweder 9,95 USD pro
Monat oder pauschal 72 USD im Jahr, die Gebühr ist hierbei sofort per
Kreditkarte oder PayPal zu entrichten.
Da wie schon angemerkt die mit dem Premiumaccount verbunden Landfläche
von 512qm nicht ausreichen wird, ist der Zukauf einer Insel notwendig,
zum Schutz sogar dringend empfohlen, da für Inseln auch die
Zutrittsrechte beschränkt werden können und so während Bauzeiten z.B.
Besucher ausgeschlossen werden können. Leider gibt es für die Kosten
kaum genaue Zahlen. Der Landerwerb ist entweder direkt von Linden Labs
möglich oder bei Auktionen von den einzelnen Usern, der direkte
Inselerwerb über Linden Labs schlägt mit 1675 USD zu Buche.
Die so genannte Nutzungsgebühr errechnet sich noch folgender Tabelle:

Additional Land
(over 512 sq meters)

(In square meters)

Monthly land use fee

1/128 Region

512 m2

US$5

1/64 Region

1,024 m2

US$8

1/32 Region

2,048 m2

US$15

1/16 Region

4,096 m2

US$25

1/8 Region

8,192 m2

US$40

1/4 Region

16,384 m2

US$75

1/2 Region

32,768 m2

US$125

Entire Region (complete island)

65,536 m2

US$195

4. Formen der Erstellung
Die Angaben hierzu von Linden Labs wirken äußerst verheißungsvoll, so
wird der Eindruck erweckt, dass der Import von 3D Rohdaten möglich
wäre, oder zumindest einfach Tools außerhalb von SL zur Verfügung
stehen würden.
Bei einer genaueren Recherche stellt sich aber leider heraus, dass die
angebliche einfache Erstellung nur in SL erfolgen kann. Die so
genannten Texturen, daher Oberflächen, können in z. B. Photoshop
erstellt werden, müssen dann aber in SL importiert werden.
In SL erfolgt die Erstellung der Häuser dann während einer
Spielsession. Als eingeloggter User stehen umfangreiche Baumenüs zur
Verfügung. Der Grundaufbau erfolgt aus einfachen geometrischen Körpern,
die dann durch Klicken und Ziehen in die entsprechenden Formen gebracht
werden, über umfangreiche Menüs können dann Farben und Oberflächen,
sowie Eigenschaften zu gewiesen werden.
Eindrucksvoll wird dies durch einige Videos bei Youtube.com vermittelt.

http://youtube.com/watch?v=pWOFvrE_6ho
http://youtube.com/watch?v=67Fol5x_Vyw&mode=related&search=
http://youtube.com/watch?v=umfXv1tP0nU&mode=related&search=
http://youtube.com/watch?v=VPFaMbGmoMU&mode=related&search=

Fraglich ist jedoch die Abschätzung des Aufwandes für den Bau eines
detailgetreuen Hauses, zum Einen sollten im Vorfeld umfangreiche
Detailentwürfe zur Verfügung stehen, zum Anderen ist es fraglich
inwiefern Grundrisse importiert werden können um zumindest ungefähre
planerische Vorlagen zu haben.

5. Copyright und Entwurfsschutz
Second Life wird zwar offiziell massive von Linden Labs mit
ökonomischen Gesichtspunkten beworben, jedoch macht grade die Frage des
Urheberrechts Vielen zu schaffen.
Es wird vermehrt von digitalen Diebstählen einzelner beweglicher Objekte in letzter Zeit berichtet.
Noch mehr Übel wurde durch „Botcopy“ verursacht, dass auf dem einfachen
Kopieren von Gegenständen, Objekten, Avataren und ganzen Häusern
beruht. Linden Labs wurde deswegen mehrfach von den Nutzerkreisen und
einzelnen Betroffenen angerufen. Ein offizielles Statement zu den
Sachverhalten steht jedoch noch aus.
Linden Labs geht zwar langsam gegen „Botcopy“ vor, jedoch nicht in dem
Maße wie es wünschenswert wäre. Der Vorgang „Botcopy“ selber bezeichnet
das genannte Kopieren durch einfache Skripte, die Duplikate erstellen.
Linden Labs hat als Plattformanbieter mehrfach in diesen Fragen darauf
hingewiesen, dass die Server und der Sitz des Unternehmens in den USA
ist und somit amerikanisches Recht gilt. Unter diesen Umständen sollten
sich Betroffene daher direkt an die zuständigen amerikanischen Ämter
für Patent und Urheberrecht wenden. Das eigentliche Problem beruht aber
hierbei auf dem ungewissen Status von virtuellen Gegenständen.
Nach deutschem Urheberrecht sind Entwürfe und bloße Ideen kaum
schützbar, was die Angst auf Kopien hin nahe legt. Es kann daher nicht
sichergestellt werden, dass die Konkurrenz sich nicht von virtuellen
Häusern inspirieren lässt und diese virtuell oder gar in der Realität
kopiert.

6. Fazit
Auf Basis der genannten Fakten und der analysierten Daten komme ich zu
dem Schluss, dass ein Auftritt in Second Life vorerst noch skeptisch
betrachtet werden sollte.
Eine Grundsätzliche Ablehnung des Themas sollte nicht erfolgen,
vielmehr sollte die weitere Entwicklung von Second Life beobachtet
werden. Ein Eintritt wäre zu empfehlen wenn die technischen Mankos
behoben sind, und eine deutsche Version verfügbar ist.
Gerade dann wenn Second Life sich endlich richtig dem deutschen Markt
hin öffnet könnte ein hohes Potential der Idee entstehen, bis dahin
sollte sich aber der Grafikengine um Einiges verbessern.
Die größte Sorge liegt nach meiner Einschätzung bei den kaum geklärten
Urheberrechtsfragen dann, wenn endlich das offizielle Recht des Landes
gilt, an dass sich die Dienstleistung, bzw. das Angebot richtet wäre
ein Einstieg sicherer. Nachdem in Deutschland geltenden Recht für die
Sicherung von Ansprüchen und Urheberrecht wäre dies der Fall, sobald
eine deutsche Version der Software erscheint und sich das Spiel somit
offiziell an den deutschen Markt richtet. Diese Fragen sollten dann
jedoch am besten von einen Juristen geprüft werden, der exakte
rechtliche Auskünfte geben kann, besonders auf virtuelle Güter hin.

Economic Statistics
Last Updated: Monday, April 16, 2007

Reflects data through midnight, April 15.
Population

Residents Logged-In During Last 7 Days

469,633

Residents Logged-In During Last 14 Days

659,391

Residents Logged-In During Last 30 Days

975,381

Residents Logged-In During Last 60 Days

1,683,013

Total Residents 1

5,675,290

Land

Land Sales by Resident

Month

Total Square Meters
Sold by Residents

Avg L$ Paid Per
Square Meter

April 2007 – MTD

36,094,240

10.7660

March 2007

83,705,808

10.6142

Land for Sale Today

Residents With Parcels for Sale

4,878

Total Parcels For Sale

25,176

Total Square Meters for Sale

17,364,736

Islands Added

Month

Islands Owned
(End of Month)

Islands Added
(During Month)

April 2007 – MTD

6010

393

March 2007

5617

1154

Square Meters Auctioned

Month

Square Meters

2007 March

39,660,848

2007 April – MTD

11,270,496

Linden Dollars

Total L$ Supply (L$):

1,940,946,658

Estimated In World Business Owners

Unique Users with Positive Monthly Linden Dollar Flow (PMLF) 2

USD Equivalent PMLF

October 2006

November 2006

December 2006

January 2007

February 2007

March 2007

< $10 USD

6,285

7,098

9,000

11,396

13,490

16,598

$10 to $50 USD

3,402

3,592

4,535

5,671

6,625

8,692

$50 to $100 USD

866

1,010

1,239

1,489

1,690

2,133

$100 to $200 USD

692

797

921

1,119

1,289

1,635

$200 to $500 USD

563

671

823

1,018

1,165

1,415

$500 to $1,000 USD

263

289

350

386

496

631

$1,000 to $2,000 USD

160

179

229

263

283

395

$2,000 to $5,000 USD

92

94

140

188

211

278

> $5,000 USD

41

58

90

97

116

152

Total Unique Users with PMLF

12,364

13,788

17,327

21,627

25,365

31,929

Monthly Spending by Amount (2007 March)

Transaction Size

Residents

1 – 500 L$

125,384

501 – 2,000 L$

37,143

2001 – 5,000 L$

27,347

5,001 – 10,000 L$

20,262

10,001 – 50,000 L$

36,541

50,001 – 100,000 L$

8,232

100,001 – 500,000 L$

7,692

500,001 – 1,000,000 L$

910

Over 1,000,000 L$

835

Total Customers Spending Money In-World

264,346

Resident Transactions by Amount (2007 March)

Transaction Size

Volume

1L$

1,964,406

2 – 19 L$

4,402,784

20 – 49 L$

1,451,922

50 – 199 L$

1,974,940

200 – 499 L$

781,169

500 – 999 L$

325,362

1,000 – 4,999 L$

492,932

5,000 – 19,999 L$

98,784

20,000 – 99,999 L$

20,866

100,000 – 499,999 L$

2,906

>= 500,000 L$

210

Total Transaction Count

11,516,281

L$ Sources and Sinks

2007 March

2007 April – MTD

Description

Sinks (L$)

Sources (L$)

Sinks (L$)

Sources ($L)

Classified Charges

26,032,841

0

9,983,427

0

Group Creation Fees

2,326,900

0

1,016,500

0

Land

5,118,203

9

1,261,489

0

Supply Linden Sales

0

223,000,000

0

91,007,555

Parcel Directory Fees

2,144,190

0

1,226,490

0

Referral Bonus

0

76,000

0

59,500

Stipends

123,500

129,688,600

31,500

84,335,700

Upload Charges

18,519,050

0

8,592,941

0

Other

22,160,143

18,762,898

16,767,026

8,895,916

TOTAL

76,424,827

371,527,507

38,879,373

184,298,671

Other:
This number represents miscellaneous sinks and sources including but
not limited to: Linden Dollars taken out of circulation from canceled
accounts, educational event support, gift promotions, and other
temporary transaction types.

Upload Charges: Linden Dollar fees associated with uploading images, sounds, and animations in Second Life.

Stipends: Weekly Linden Dollar allowance given to active Second Life residents.

Referral Bonus: Number of Linden Dollars given to residents for referring new Premium account holders.

Parcel Directory Fees: Number of Linden Dollars collected for listing Parcels in the Find Places directory.

Supply Linden Sales: Number of Linden Dollars sold by Linden Lab on the LindeX

Land: Number of Linden Dollars collected from L$ land auctions, public land claims, and direct land sales

Group Creation Fees: Fees associated with the creation of a new group in Second Life (at a cost of L$100 per group).

Classified Charges: Number of Linden Dollars used to pay for Classified ad listings in Second Life.

1 A Resident is a uniquely named avatar with the right to log into
Second Life, trade Linden Dollars and visit the Community pages.

2 PMLF (Positive Monthly Linden Flow) looks at the flow of Linden
Dollars into a unique user’s account BEFORE Linden Lab Charges are
applied to the account. These numbers EXCLUDE payments or receipts
related to the sale or acquisition of land (since theoretically these
represent investments and not business receipts). All numbers are
rolled-up among avatar "alts" to the Unique Customer Level. Businesses
that are operate Linden Dollar exchanges are excluded. Note that some
businesses accept payment outside the Linden Economy (e.g. via CC &
Paypal) and those numbers are not included in these reports.

Active % of residents in the top 100 countries

Country

Percentage

United State

31,19%

France

12,73%

Germany

10,45%

United Kingdom

8,08%

Netherlands

6,55%

Spain

3,83%

Brazil

3,77%

Canada

3,30%

Belgium

2,63%

Italy

1,93%

Australia

1,48%

Switzerland

1,29%

Japan

1,29%

Sweden

0,95%

Denmark

0,88%

China

0,61%

Austria

0,56%

Greece

0,55%

Turkey

0,51%

Mexico

0,48%

Argentina

0,45%

Ireland

0,39%

Portugal

0,39%

Poland

0,36%

Hungary

0,34%

Norway

0,33%

Venezuela

0,29%

Israel

0,27%

Singapore

0,26%

New Zealand

0,21%